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  • Oktober 2016
  • Gemeinderatssitzung vom 17.10.16

    Kurparkschlösschen barrierefrei – ein nächster Schritt

    Mit 13:10 Stimmen beschloss der Gemeinderat, Herrn Dipl-Ing.Herbert Luy , Regierungsbaumeister a.D, zu einem Abstimmungsgespräch mit dem Landratsamt (Herrn Dr.Kühnel und Herrn Sinnig) einzuladen. Herrn Luy  kann sich einen Innenaufzug ohne großen Eingriff in die Statik vorstellen und hat diese Variante bereits Herrn Dipl-ing. Matthias Pfeil vom vom Bayrischen Landesamt für Denkmalpflege vorgestellt, der sie für vereinbar mit dem Denkmalschutz hält. Der bisherige Brandschutzplaner Herr Gollwitzer hält Brandschutz und Denkmalschutz für unvereinbar und hat außerdem dieses Jahr keine Termine mehr frei, so dass ein Abstimmungsgespräch ohne ihn stattfinden soll.Den Antrag hatte die BGH mit der SPD und der FDP am 26.9.2016 gestellt.

     

    Untersuchung der kommunalen Dächer in Herrsching durch die Energiegenossenschaft Fünfseeland e.G. (EFG)

    Im Auftrag des Gemeinderates hat die EFG die Dächer der gemeindeeigenen Häuser auf ihre Eignung für Photovoltaik untersucht. Verschiedene Kriterien wie Alter des Daches, Statik und möglicher eigener Stromverbrauch gaben den Ausschlag: die Dächer der Nikolaushalle und der Christian-Morgenstern-Volksschule sowie das Dach der Feuerwehr scheinen geeignet. Die EFG plant,baut und betreut die Anlagen mit Geldern aus der Genossenschaft, die Gemeinde mietet die Anlage und verwendet den Strom aus erneuerbaren Energien.

    Einstimmig befürwortetet der Gemeinderat, dass auf den zwei genannten Dächern eine konkrete Planung für Photovoltaik-Anlagen erstellt werden soll; mit den genauen Kosten kommt die EFG wieder in den Gemeinderat.

     

     

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  • Bauausschusssitzung vom 10.10.16

    Bebauung Klosterwiese in Breitbrunn

    Die Klosterwiese in Breitbrunn ist bisher eine unbebaute Fläche und auch im Flächennutzungsplan als weiße Fläche dargestellt. Das Kloster möchte nun für Angestellte und Angehörige ihrer Pflegeeinrichtung Wohnungen schaffen und die Wiese bebauen. Die Bürgergemeinschaft plädierte für ein Einheimischen-Modell, das dort realisiert werden wird. Zunächst wurde die Planung für einen Bebauungsplan in Auftrag gegeben, der eine Wohn-Bebauung mit Grünordnung vorsieht, der sich an der umgebenden Bebauung in der Seeblick- und Seestraße in Breitbrunn orientiert. Im jüngsten Entwurf waren auf der Gesamtfläche sechs Einfamilienhäuser, acht Doppelhäuser, vier Dreispänner und drei Mehrfamilienhäuser mit 14 Wohnungen geplant. Am 10.10.2016 fasste der Bauausschuss weitere dafür nötige Beschlüsse:

    Der Flächennutzungsplan wird im Bereich der Klosterwiese von einer weißen Fläche in eine Fläche für Wohnbebauung geändert.

    Der Vorentwurf des Bebauungsplans ist in einer frühzeitigen Beteiligung an die Behörden und die Träger öffentlicher Belange geschickt worden. Die vorgebrachten Einwendungen, Bedenken und Anregungen von Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt, Kreisbrandinspektion, Straßenverkehrsbehörde, Landesamt für Denkmalpflege etc. wurden vom Bauausschuss einzeln per Beschluss abgewogen.

    Die Planung soll jetzt nach diesen Beschlüssen geändert werden. Die geänderte Planung soll jetzt öffentlich ausgelegt werden und die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange dazu durchgeführt werden. Die Anwohner können eventuell bereits im November diesen Jahres die Planung im Rathaus einsehen und ihre Anregungen dazu schriftlich formulieren.

    Der Beschluss des Bauausschusses war einstimmig.

    Planänderung Schullandheim Begegnungsstätte Wartaweil

    Der geplante Anbau an das bestehende Gebäude des Schullandheims in Wartaweil wird nicht wie geplant nach Südwesten in die bestehende Bepflanzung , sondern nach Osten Richtung bestehende Parkplätze erfolgen. Dort soll ein erdgeschossiger Erweiterung mit vier Seminarräumen entstehen. Voraussetzung für die geänderte Lage des Anbaus ist, dass der Stellplatznachweis für alle Gebäude auf dem Grundstück nachgewiesen werden kann. Der Bauausschuss hatte einer Änderung des Bebauungsplans bereits am 27.07.2016 grundsätzlich zugestimmt – der geänderte Entwurf soll jetzt vom Planungsverband äußerer Wirtschaftsraum München erarbeitet werden.

    Der Beschluss des Bauausschusses war einstimmig.

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