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  • November 2016
  • Gemeinderatssitzung vom 14.11.16

    Alkoholverbot in allen Grünanlagen der Gemeinde

    Gegen die Stimmen der Bürgergemeinschaft hat der Gemeinderat mehrheitlich (13:9) beschlossen, die Satzung für die Grünanlagen zu ändern und ein Alkoholverbot von 22 – 7 Uhr zu verhängen. Das gilt für die gesamte Seepromenade.

    Der Kurpark und alle Seeanlagen sind im Sommer beliebter Aufenthaltsort für Gäste und Einheimische und starkem Druck ausgesetzt. Leider hinterlassen nicht alle den Platz so, wie sie ihn vorfinden – ein Problem, dass am Isarufer, in Possenhofen, Tutzing und allen beliebten  Plätzen zu Feiern auftritt. Wir fanden es nicht gerechtfertigt, wegen dem Fehlverhalten Einzelner die Freiheit für alle einzuschränken.

    Die Bürgergemeinschaft plädierte dafür, vor der nächsten Saison alle beteiligten Gruppen aus Herrsching, die ihre Seeanlagen weiterhin nutzen wollen, an einen Tisch zu bringen – Jugendliche, Jugendbeirat, Realschule, Mittelschule, Jugendleiter der Evangelischen Kirche, Jugendvertreter des TSV, Kulturverein, Tennisclub, Seewinkel, Seestüberl etc, um gemeinsam zu überlegen, mit welchen Möglichkeiten Müll vermieden und Vandalismus eingegrenzt werden kann. Der gemeindliche Jugendpfleger Christian Kreilkamp erklärte sich bereit, eine solche Runde zu moderieren.

    Mit 15:7 Stimmen beschloss der Gemeinderat, eine solche Runde einzuberufen.

    Außerdem soll versucht werden, das Team der gemeindlichen Jugendpfleger mit einer 450-Euro-Kraft zu verstärken, damit im Sommer auch gelegentlich am See gearbeitet werden kann (einstimmiger Beschluss).

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  • Gemeinderatssitzung vom 24.10.16

    Keine Tiefgarage unter dem Bahnhofsvorplatz

    Im Rahmen der Vorbereitung des Planungswettbewerbs im Bereich des Bahnhofsumfeldes beauftragte der Gemeinderat eine Machbarkeitsstudie zur Errichtung einer Tiefgarage. Eine Idee war, die Parkplätze im Bereich des Bahnhofsvorplatzes stark zu reduzieren, um alle anderen notwendigen Funktionen (wie z.B. sichere Aufenthaltsbereiche für Wartende, Buswendemöglichkeiten, Taxistände, kiss&ride-Plätze, Querungsmöglichkeiten für Fußgänger und Radfahrer etc.) unterbringen zu können. Argumente wie hohe Kosten, schwer kalkulierbarer Hochwasserschutz, hoher Platzverbrauch für Ein- und Ausfahrtsrampen sprechen gegen das Vorhaben. Besonders im Hinblick auf das verkehrspolitische Leitbild der Gemeinde Herrsching, das die Stärkung des Fuß- und Radverkehrs priorisiert, ist der Ausbau der Parkplatzkapazitäten im „magischen Viereck“ Herrschings kontraproduktiv. Mehr Parkplätze ziehen auch mehr Kfz-Verkehr an.

    Mit 17:4 Stimmen beschloss der GR, die Errichtung einer Tiefgarage im Zusammenhang mit der Durchführung des Planungswettbewerbs Bahnhofsumfeld nicht weiterzuverfolgen.

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