Klosterwiese

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  • Bauausschusssitzung vom 10.10.16

    Bebauung Klosterwiese in Breitbrunn

    Die Klosterwiese in Breitbrunn ist bisher eine unbebaute Fläche und auch im Flächennutzungsplan als weiße Fläche dargestellt. Das Kloster möchte nun für Angestellte und Angehörige ihrer Pflegeeinrichtung Wohnungen schaffen und die Wiese bebauen. Die Bürgergemeinschaft plädierte für ein Einheimischen-Modell, das dort realisiert werden wird. Zunächst wurde die Planung für einen Bebauungsplan in Auftrag gegeben, der eine Wohn-Bebauung mit Grünordnung vorsieht, der sich an der umgebenden Bebauung in der Seeblick- und Seestraße in Breitbrunn orientiert. Im jüngsten Entwurf waren auf der Gesamtfläche sechs Einfamilienhäuser, acht Doppelhäuser, vier Dreispänner und drei Mehrfamilienhäuser mit 14 Wohnungen geplant. Am 10.10.2016 fasste der Bauausschuss weitere dafür nötige Beschlüsse:

    Der Flächennutzungsplan wird im Bereich der Klosterwiese von einer weißen Fläche in eine Fläche für Wohnbebauung geändert.

    Der Vorentwurf des Bebauungsplans ist in einer frühzeitigen Beteiligung an die Behörden und die Träger öffentlicher Belange geschickt worden. Die vorgebrachten Einwendungen, Bedenken und Anregungen von Landratsamt, Wasserwirtschaftsamt, Kreisbrandinspektion, Straßenverkehrsbehörde, Landesamt für Denkmalpflege etc. wurden vom Bauausschuss einzeln per Beschluss abgewogen.

    Die Planung soll jetzt nach diesen Beschlüssen geändert werden. Die geänderte Planung soll jetzt öffentlich ausgelegt werden und die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange dazu durchgeführt werden. Die Anwohner können eventuell bereits im November diesen Jahres die Planung im Rathaus einsehen und ihre Anregungen dazu schriftlich formulieren.

    Der Beschluss des Bauausschusses war einstimmig.

    Planänderung Schullandheim Begegnungsstätte Wartaweil

    Der geplante Anbau an das bestehende Gebäude des Schullandheims in Wartaweil wird nicht wie geplant nach Südwesten in die bestehende Bepflanzung , sondern nach Osten Richtung bestehende Parkplätze erfolgen. Dort soll ein erdgeschossiger Erweiterung mit vier Seminarräumen entstehen. Voraussetzung für die geänderte Lage des Anbaus ist, dass der Stellplatznachweis für alle Gebäude auf dem Grundstück nachgewiesen werden kann. Der Bauausschuss hatte einer Änderung des Bebauungsplans bereits am 27.07.2016 grundsätzlich zugestimmt – der geänderte Entwurf soll jetzt vom Planungsverband äußerer Wirtschaftsraum München erarbeitet werden.

    Der Beschluss des Bauausschusses war einstimmig.

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  • Einheimischen-Modell Klosterwiese

    Die Ursberger Schwestern brauchen nur einen Teil der Fläche der Klosterwiese, ein anderer Teil wird frei verkauft, einen weiteren Teil wollen die Schwestern als Einheimischenmodell zur Verfügung stellen. Und da es sich nicht um Gemeindefläche handelt, sollen diese Grundstücke nach dem so genannten Weilheimer Modell vergeben werden.

    Im jüngsten Entwurf waren auf der Gesamtfläche sechs Einfamilienhäuser, acht Doppelhäuser, vier Dreispänner und drei Mehrfamilienhäuser mit 14 Wohnungen geplant. Für den Teil des Einheimischenmmodells stehen die Kriterien für das Einehimischenmodell stehen bereits fest.

    Fünf Voraussetzungen müssen die Bewerber demnach erfüllen, damit sie für einen Zuschlag mit 30 Prozent Preisrabatt in Frage kommen:

    -Sie müssen seit mindestens fünf Jahren mit Hauptwohnsitz in Herrsching leben oder gelebt haben.

    -Sie dürfen kein weiteres bebaubares Grundstück oder Wohneigentum in Herrsching besitzen – nicht als Eigentum und nicht in Erbbaurecht.

    -Der Einkommensdurchschnitt der vergangenen drei Jahre darf 45 000 Euro plus 7000 Euro/pro Kind für Einzelpersonen nicht überschreiten. Bei Paaren gilt ein Durchschnitt von 90 000 Euro.

    -Das Vermögen darf maximal dem Grundstückspreis entsprechen.

    -Zur Familie muss mindestens ein minderjähriges Kind zählen.

    Gibt es schwer behinderte oder pflegebedürftige Personen im Haushalt, erhalten diese Familien den Vorzug. Stimmt die Gemeinde zu, darf in diesem Fall auch von der Mindesthauptwohnsitz-Regel abgewichen werden.

    Ansprechpartner ist gemäß dem Weilheimer Modell allein die St. Josefskongregation in Ursberg, namentlich Generalökonomin Schwester Marianne, Ansprechpartner ist, also nicht die Gemeinde und nicht das Kloster in Breitbrunn. Bewerbungen müssen schriftlich und in Ursberg eingereicht werden.

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